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Spielbericht

Intensives Spiel am Holzbach

15.09.2021 – Holzbachkicker gegen SOMA Laubach

Erst zum 15.09., also relativ spät in diesem Jahr, versammelten sich Spieler und Interessierte der Holzbachkicker zu einem ersten Saisonspiel. Zu Gast war die Mannschaft der SOMA Laubach, die auch ihrerseits einige Zuschauer mitbringen konnte.

Nach einem starken Regenschauer, zeigte sich der Platz in unmittelbarer Nähe zur Friedrichsthaler Mehrzweckhalle mit seinem harten Untergrund und einer glitschigen oberen Schicht nicht gerade als einfach zu bespielen. In der Vergangenheit waren die Begegnungen mit Laubach ohnehin eher zweikampfbetonte Spiele als technisch geprägte Feuerwerke. Im weiterhin durch die Pandemie bestimmten Jahr 2021 sollte es nicht anders werden.

Interessant waren einige neue Gesichter auf Seiten der Hausherren. Maksim lief zum ersten Mal für Friedrichsthal auf, ebenso wie der junge Pötschick, der somit in der Familientradition Vater und Bruder folgen konnte. Mit Bauer kam ein Spieler nach längerer Abstinenz zurück ins Team. Im Tor sprang Sommer für den verhinderten Mohr ein.

Nach dem Anstoß der Gäste waren die ersten fünfzehn Minuten von gegenseitigem Abtasten und zahlreichen Ballstafetten im Mittelfeld geprägt. Die Abwehrreihen beider Teams hielten souverän das Spiel fern ihrer Strafräume und ließen keinerlei Torgefahr zu. Mit Fuhrmann, Reimann, Kühl und Schutt stand den Holzbachkickern eine eingespielte Topbesetzung im Abwehrverband zur Verfügung. Beide Seiten benötigten Zeit um sich an den rutschigen Rasen zu gewöhnen.

Diese Auftaktphase endete schlagartig mit dem ersten Tor der Begegnung. Ein Schuß von Man.Dinges aus dem Halbfeld wurde durch Müller und einen Abwehrspieler unhaltbar für den Gästekeeper abgefälscht. Nun häuften sich intensive Zweikämpfe mehr und mehr. Auf beiden Seiten ergaben sich gute Torgelegenheiten. Für Friedrichsthal hatten die größten Chancen Mar.Dinges mit einem Lattenschuss aus 18 Metern und Maksim, dem der Ball in letzter Sekunde unglücklich versprang. Müller und Seibl trieben immer wieder das Offensivspiel an. Das nächste Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Der Ball flipperte durch den Friedrichsthaler Strafraum und fand tatsächlich seinen Weg zum 1:1 ins Netz. Das Spiel wogte nun hin und her und jede der beiden Mannschaften hätte den Führungstreffer erzielen können. Bausch war es dann, der nach schönem Solo an Laubachs Abwehr vorbei, das 2:1 für die Hausherren erzielte. Eine Reaktion ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Laubach öffnete, ging direkt mehr ins Risiko und belohnte sich noch vor der Pause mit dem Ausgleich. Nach feinem Kombinationsspiel parierte Sommer zwar den ersten Abschluss aus kürzerer Distanz, war dann beim Nachschuss jedoch machtlos.

Die zweite Halbzeit wurde von Beginn an bis zu Schiedsrichter Klinks Abpfiff geprägt durch teilweise bissig geführte Zweikämpfe. Das kräftezehrende Bearbeiten des Gegners wurde überwiegend fair geführt. Nur wenige Zweikämpfe waren grenzwertig, brachten bei Spielern und Zuschauern jedoch erkennbare Emotionen hervor. Torgelegenheiten sah man dagegen wieder nur selten. Am ehesten hätte Bausch das Spiel zugunsten der Holzbachkicker drehen können. Beinahe hätte er nämlich sein erstes Tor kopieren können, wurde aber diesmal recht unsanft im Strafraum gestoppt. Ein Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Und Laubach? Die SOMA kam dem Sieg in der Schlussminute noch einmal richtig nahe. Sommer konnte aber mit seiner größten Tat im Spiel das 2:3 verhindern und lenkte den Ball mit den Fingerspitzen gerade so um den Pfosten. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung. Friedrichsthal und Laubach gingen beide auf schwerem Geläuf nach einer Kennenlernphase auf Sieg und bearbeiteten sich ordentlich und kraftaufwendig. Nach dem Abpfiff wurde zwar über die eine oder andere Szene noch intensiv diskutiert, letztlich konnte aber jeder mit dem 2:2 zufrieden sein und mit dem Gegenüber darauf anstoßen.

Das Team vom Holzbach:
Sommer, Fuhrmann, Reimann, Kühl, Maksim, Ochmann, Nowak, Schutt, Bauer, Müller, Mar.Dinges, Man.Dinges(1), Seibl, Bausch(1), Pötschick, Seidel